11 Jahre "Mein Körper gehört mir"

11 Jahre „Mein Körper gehört mir“

Volksschule Thalheim bei Wels geehrt

 

Am Do, 07.04.2016 um 19.00 wird die Volksschule Thalheim unter der Leitung von Frau Direktorin Cornelia Ecker auf Grund des großen Engagements für den Schutz der Kinder gegen sexuelle Gewalt seitens des Österreichischen Zentrums für Kriminalprävention geehrt.

 

233.000 Kinder, Eltern und PädagogInnen gestärkt

Seit fünfzehn Jahren ist das „Österreichische Zentrum für Kriminalprävention“ erfolgreich mit dem theaterpädagogischen Programm in Österreich vertreten. Es ist ein interaktives, mehrteiliges Programm, das präventiv sexueller Gewalt an Kindern entgegenwirkt. Ziel ist es, die Kinder und auch die Eltern und PädagogInnen in ihrem Wissen über das Thema zu informieren, aufzuklären und zu stärken.

 

Großes Engagement zum Schutz der Kinder

Im April 2016 wird in der Volksschule Thalheim das 11.Mal „Mein Körper gehört mir“ – ein theaterpädagogisches Programm gegen sexuelle Gewalt an Kindern – durchgeführt.

 

Grund zum Jubeln gibt es, da die VS Thalheim seit dem Schuljahr 2003/2004 regelmäßig an dem Programm teilgenommen hat und damit 1.030 Kinder, Eltern und PädagogInnen erreicht, informiert, gestärkt und geschützt werden konnten.

 

Gefeiert wird dieses erfreuliche Ereignis in der Volksschule Thalheim mit der Übergabe eines Gutscheins und einer Urkunde. „Dieses Ziel konnte nur mit ganz viel Engagement aller Beteiligten erreicht werden“, sagt Günther Ebenschweiger, der Präsident des „Österreichischen Zentrums für Kriminalprävention“. Gemeint ist damit Frau Dir. Cornelia Ecker mit ihren PädagogInnen, der Elternverein,das Land OÖ, die seit Jahren den gemeinnützigen Verein unterstützen.

 

Rückfragen:

Österreichisches Zentrum für Kriminalprävention

Günther Ebenschweiger

0676 / 4 25 4 25 4

www.aktiv4u.at

 

Weitere Informationen:

Evaluierung

Auszug aus einer zweijährigen Evaluation der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf: „Im Vergleich zu den Kindern der Kontrollgruppe fand eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema „sexueller Missbrauch“ statt. Die Kinder des Präventionsprogrammes können differenzierter mit den eigenen Gefühlen umgehen, sind in der Lage genauer zwischen guten und schlechten Geheimnissen zu differenzieren und berichten mehr Handlungsmöglichkeiten.

Insgesamt befürwortet ein Großteil der Lehrer wie auch der Eltern die Durchführung des Projekts, sie schätzen die Effekte als sehr positiv ein und plädieren für eine weitere Durchführung an der Schule.“

 

Prävention als Lippenbekenntnis

Es könnten Österreich weit mehr Kinder, Eltern und PädagogInnen informiert, gestärkt und geschützt werden, würde die Bundespolitik „Mein Körper gehört mir“ finanziell unterstützen. In 15 Jahren war der Bundespolitik dieses Programm genau „Null-Euro“ wert!